Wanderer mit dem Fahrrad im Burgwald

Bei herrlichem Frühlingswetter erkundeten die Wanderer des Vereins für naturnahe Erholung mit dem Fahrrad den süd-östlichen Teil des Burgwalds. Ziel war die historische Quelle „Vollmersborn" zwischen den Orten Hertingshausen und Langendorf.

Die Wanderführer Günter Klingelhöfer und Ludwig Lotz begrüßten die Radler auf dem Parkplatz der Sport-und Kulturhalle in Rosenthal und erläuterten die Fahrtroute. Die Strecke führte durch den Rosenthaler Stadtwald Richtung Hertingshausen und von dort Richtung Langendorf zum Zielpunkt. Hier wurde die Gruppe von Herrn Kurt Schneider aus Langendorf und Herrn Herbert Schildwächter aus Hertingshausen begrüßt und über die geschichtliche Bedeutung der Quelle informiert. An Hand von historischen Aufnahmen und Erläuterungen erfuhren die Teilnehmer interessante Einzelheiten über die Erschließung und frühere Nutzung der Quelle am Rande des Burgwalds. Über die Entstehung und Nutzung sowie Namensgebung dieser Quelle gibt es zwei unterschiedliche Versionen aus den Jahren 1737 und 1830. In beiden Varianten diente die Quelle zur Versorgung der Wald- und Feldarbeiter. Durch ihre idyllische Lage war sie auch gern genutzter Treffpunkt der Bewohner beider Orte. Die in Vergessenheit geratene und unansehnliche Quellen-Anlage wurde in mühevoller Arbeit im Jahr 2011 in ehrenamtlicher Arbeit wieder in Ordnung gebracht und mit Ruhebänken und Informationstafeln neu gestaltet. Die Einweihung der neuen Anlage am 15. Mai 2011 wurde mit einer Andacht und einem kleine Fest gestaltet.
Zur Erinnerung an diese Radtour zum „Vollmersborn" erhielt die Gruppe einen handgeschnitzten Holzbecher.
Die Teilnehmer bedankten sich bei den beiden örtlichen Informanten für die interessanten Ausführungen. Nach einer Verpflegung aus dem Rucksack ging es zurück nach Rosenthal, wo die Teilnehmer noch den Ostermarkt in der Sport- und Kulturhalle besuchten.
Den beiden Wanderführern Günter Klingelhöfer und Ludwig Lotz wurde für die gute Vorbereitung und Durchführung der Radtour besonders gedankt.

Herbert Turian