|
Ausflug in die Lüneburger Heide
Der Verein für naturnahe Erholung -Wandern- in Rosenthal führte unter Leitung von Gisela Kahler einen gut besuchten Ausflug mit dem Bus nach Celle durch. Auf dem Programm stand zunächst ein erster Gang durch die in diesem Jahr verfrühte, aber gerade noch blühende Heide. Anschauliche Erläuterungen des Reiseführers zur Entstehung und Pflege der Landschaft, über die Heidschnucken, die nicht zur Gattung der Schafe gehören, und die frühere Salz- und Ölgewinnung halfen den Teilnehmern, die heutige Struktur des Celler Landes zu verstehen. Die vorherrschenden Backsteinhäuser, umgeben von riesigen, sehr alten Eichen sind ebenso typisch für diese Landschaft wie die großen Heideflächen. Bei einer Planwagenfahrt konnten die Wesensmerkmale der Landschaft hautnah erfahren werden. Einer der Höhepunkte war eine Vesper im Planwagen in unmittelbarer der Nähe zu einer großen Heidschnuckenherde. Für das Celler Land typische Würste und Brot, an Haken in den Planwagen aufgehängt, ließen die Teilnehmer satt werden. Nach der Rückkehr zum Bus ging die Busfahrt weiter zur Wietzer Burg mit dem Denkmal für Hermann Löns, dessen Landschaftsideal die Heide, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos geworden war. In dem Heideort Müden wurde die im 13. Jahrhundert erbaute Kirche mit einer besonderen Ausstattung besichtigt werden. Kaffee und Kuchen in einem Lokal rundeten die Rundfahrt durch das Celler Land ab. Zum Schluss zeigte eine Führung durch die Stadt die typischen und mit allerlei Verzierungen versehenen Fachwerkhäuser. Die sehr gut gelungene Fahrt wird den Teilenehmern in guter Erinnerung bleiben.
Autor: Karl-Walter Lay
|